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Pinto nicht zu stoppen

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Am vergangenen Wochenende zündete Tatjana Pinto in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ein wahres Sprintfeuerwerk ab. Deutsche Meisterin über die 60 Meter in 7,06 Sekunden. Diese Zeit bedeutete Bestzeit, Meisterschaftsrekord und erneute Weltjahresbestzeit. Janina Kölsch mit Saisonbestzeit Achte.

Tatjana Pinto war an diesem Samstag nicht zu stoppen. Bereits im Vorlauf (7,27) zeigte sie ihre absolute Topform. Nach einem sauberen Start setze sich die gebürtige Münsteranerin deutlich vom Feld ab und konnte locker laufen lassen. Im Zwischenlauf (7,20) gab es das Gleiche erneut zu sehen. Beide Läufe versprachen einiges für das Finale. Lisa Mayer (Sprintteam Wetzlar) hatte sich bedauerlicherweise beim Aufwärmen zu den Vorläufen verletzt und konnte nicht mehr in das Sprintgeschehen des Tages eingreifen. Auch Rebekka Haase (LV 90 Erzgebirge) meldete sich vom Finallauf ab. Dies bedeutete freie Bahn für Pinto und das nutze sie wahrhaft aus. Nach einem nicht ganz so grandiosen Start, wie zum Beispiel bei ihrem 7,07 Sekunden Lauf in Berlin, setze sie sich erneut deutlich vom Feld ab und war nicht mehr zu halten. 7,06 Sekunden blieben auf der Uhr stehen und wurden bestätigt. Diese Zeit bedeutet für Tatjana Pinto nicht nur den Titel der Deutschen Meisterin, sondern ebenfalls Meisterschaftsrekord und (in dem Moment) Weltjahresbestzeit (Mujinga Kambundji steigerte fast zeitgleich bei den Schweizer Meisterschaften die WL auf 7,03 Sekunden). "Der Hammer! Ich habe mich gut gefühlt und mein Ziel war es Bestzeit zu laufen und das es heute passiert ist ist super", so die frisch gebackene Hallenmeisterin. Auf die Frage der Hallenmoderatorin, ob sie gelassener sei antwortete Pinto: "Ich versuche jeden Lauf zu genießen und locker zu bleiben."
Des Weiteren waren heute Alina Kuß und Janina Kölsch über die 60 Meter am Start. Beide Damen qualifizierten sich für die Zwischenläufe. Hier blieb Kuß mit 7,62 Sekunden nur knapp über Bestzeit aber konnte sich damit leider nicht für den Finallauf qualifizieren. Die Sportwissenschaftsstudentin zeigte sich trotzdem durchaus zufrieden. "Ich lag die letzten zwei Wochen noch total flach und hatte auch am Mittwoch noch etwas Fieber. Wenn man das bedenkt, kann ich mit den Zeiten echt zufrieden sein." Für Janina Kölsch gab es mit 7,47 Sekunden im Zwischenlauf eine deutliche Saisonbestzeit und die Qualifikation fürs Finale. Hier konnte die Kölnerin in 7,51 Sekunden auf Platz acht sprinten.
Für Andre Karasch war das Hürdensprinten an diesem Tag leider schneller vorbei als geplant, denn bereits nach dem Vorlauf (8,52) war Schluss. "Ich bin voll in die erste Hürde gelaufen und habe danach überhaupt nicht mehr in den Rhythmus gefunden."
An Tag zwei der DM morgen werden Tatjana Pinto und Alina Kuß über die 200 Meter an den Start gehen. Des Weiteren ist eine 4x200 Meter Staffel mit Pinto, Kuß, Ina Thimm und Janina Kölsch geplant.

FÜR PINTO LÄUFT ES RUND
Auch am DM Tag Nummer zwei gab es kein Vorbei an LC Sprint-Ass Tatjana Pinto. Mit neuer Bestzeit von 23,19 Sekunden holte sie über die 200 Meter ebenfalls Gold! Bronze gab es zudem gemeinsam mit Alina Kuß, Janina Kölsch und Ina Thimm in der 4x200 Meter Staffel.
„Das ist ein ordentliches Programm gewesen. Das ich die 200 so durchziehe hätte ich selber nicht gedacht“ äußerte Pinto noch außer Atem direkt nach ihrem Sieglauf über die 200 Meter. Auch Trainer Thomas Prange, der seiner Athletin den kleinen nötigen Schubs und Vertrauen für diese Strecke gegeben hat, hatte laut Pinto großen Anteil am erfolgreichen Wochenende. Rebekka Haase (LV 90 Erzgebirge) verzichtete auch über ihre Paradestrecke auf den Start. So gingen Silber an Lisa Nippgen (LAZ Ludwigsburg 23,93) und Bronze an Jessica-Bianca Wessolly (MTG Mannheim 24,09)
Für Alina Kuß gab es bereits nach dem Vorlauf übern 200 Meter das Aus. 25,23 Sekunden stellten sie keineswegs zufrieden. „Mit Fieber sollte man besser nicht an den Start gehen, das habe ich die letzten 50m deutlich zu spüren bekommen. Aber meinen ersten Start bei der großen DM wollte ich nicht absagen.“

In der 4x200 Meter Staffel ging Kuß dann trotz des fiebrigen Infekts noch einmal an den Start. „Jeder hat heute nochmal alles aus sich heraus geholt. Ich ziehe meinen Hut vor Tatjana, die schon fünf Läufe in den Beinen hatte und kurz vor der WM noch mit uns Staffel gelaufen ist. So konnten wir uns als Team Bronze holen.“
Für Tatjana Pinto geht es jetzt direkt weiter in die Vorbereitung auf die Hallen Weltmeisterschaften in Birmingham. Hierfür reist die Doppelmeisterin mit Thomas Prange am Donnerstag gemeinsam in ein kurzes Trainingslager auf Lanzarote.

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