Interessante Eindrücke vom ehemaligen FIFA-Assistenten Detlef Scheppe
Am ersten Schiedsrichter-Schulungsabend im Oktober 2015 durften die Paderborner Referees einen besonderen Gastreferenten im Hörsaal der Uni begrüßen.
Der ehemalige FIFA- und Bundesliga-Schiedsrichterassistent Detlef Scheppe aus dem Kreis Olpe war zu Gast und brachte den anwesenden Schiedsrichtern und Schiedsrichterinnen eindrucksvoll den Alltag eines SR-Teams im nationalen und internationalen Profifußball näher.
Nach der Begrüßung des Vorsitzenden des Kreisschiedsrichterausschusses Erich Drotleff übernahm kurze Zeit später Detlef Scheppe das Zepter und hatte für die folgenden 75 Minuten die volle Aufmerksamkeit aller Anwesenden.
Mit sehr persönlichen Eindrücken, unterstützt u. a. auch durch private Bilder und Erinnerungen, zeigte er auf, was es bedeutet, im bezahlten Fußball auf höchster Ebene tätig zu sein. Detlef Scheppe war jahrelang im Team um Ex-FIFA-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer aus Herne und Bundesliga-Schiedsrichterassistent Christian Fischer aus Hemer unterwegs. "Eine sehr intensive Freundschaft" verbindet die drei bis heute. Ob internationale Freundschafts-, WM-Qualifikations- oder Europapokalspiele, dieses SR-Trio hat eigentlich alles erlebt, wovon die Schiedsrichter an der Basis träumen können... Einer seiner vielen Höhepunkte, so Scheppe, der selber bis zur 2. Bundesliga als SR aktiv war, war definitiv das DFB-Pokal-Finale 2010 zwischen Bayern München und Werder Bremen in Berlin. "Da bist Du in einer Stadt, in der kein anderer mehr an etwas anderes außer Fußball denkt. Egal wo Du hinguckst", schilderte er die Eindrücke dieses besonderen Tages. Die Paderborner SR bekamen sogar ein paar Fotos von der anschließenden wohl feucht-fröhlich verlaufenden Aftershow-Party zu sehen.
Neben den Highlights und Höhepunkten kommen aber natürlich auch unschöne und negative Erlebnisse hinzu. So verpasste Scheppe nicht nur die Geburt einer seiner beiden Töchter, die Einschulung und viele Geburtstage, sondern stand auch am Tag der Beerdigung seiner Mutter auf dem Fußballplatz. "Du musst funktionieren, wenn Du im Profifußball weiterkommen willst - sonst hast Du schlechte Karten" sagte Scheppe und stellte damit eindrucksvoll unter Beweis, wie es "da oben" läuft. Nachdem er in der Saison 2013/2014 aufgrund zweier "deutlicher Fehler" in zwei verschiedenen Bundesligaspielen, in diversen Zeitungen und Medien sowie teilweise sogar im engeren persönlichen Umfeld enorm angegriffen wurde, entschied er, dass es nach 17 Jahren Profifußball genug sei und beendete seine Karriere mit Ende der Spielzeit 2013/2014.
Zum Schluß hielt Scheppe aber fest, dass die positiven Erinnerungen in seiner Karriere deutlich überwiegen: Thorsten Kinhöfer, Christian Fischer und ich waren ein Top-Team, das die westfälischen Farben jederzeit positiv nach außen getragen hat. In der Szene galten wir immer als das Team mit dem meisten Spaß bei höchster Professionalität und Qualität, sagte er und beendete einen sehr kurzweiligen Schulungsabend unter großem Applaus der anwesenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter.
Der ehemalige FIFA- und Bundesliga-Schiedsrichterassistent Detlef Scheppe aus dem Kreis Olpe war zu Gast und brachte den anwesenden Schiedsrichtern und Schiedsrichterinnen eindrucksvoll den Alltag eines SR-Teams im nationalen und internationalen Profifußball näher.
Nach der Begrüßung des Vorsitzenden des Kreisschiedsrichterausschusses Erich Drotleff übernahm kurze Zeit später Detlef Scheppe das Zepter und hatte für die folgenden 75 Minuten die volle Aufmerksamkeit aller Anwesenden.
Mit sehr persönlichen Eindrücken, unterstützt u. a. auch durch private Bilder und Erinnerungen, zeigte er auf, was es bedeutet, im bezahlten Fußball auf höchster Ebene tätig zu sein. Detlef Scheppe war jahrelang im Team um Ex-FIFA-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer aus Herne und Bundesliga-Schiedsrichterassistent Christian Fischer aus Hemer unterwegs. "Eine sehr intensive Freundschaft" verbindet die drei bis heute. Ob internationale Freundschafts-, WM-Qualifikations- oder Europapokalspiele, dieses SR-Trio hat eigentlich alles erlebt, wovon die Schiedsrichter an der Basis träumen können... Einer seiner vielen Höhepunkte, so Scheppe, der selber bis zur 2. Bundesliga als SR aktiv war, war definitiv das DFB-Pokal-Finale 2010 zwischen Bayern München und Werder Bremen in Berlin. "Da bist Du in einer Stadt, in der kein anderer mehr an etwas anderes außer Fußball denkt. Egal wo Du hinguckst", schilderte er die Eindrücke dieses besonderen Tages. Die Paderborner SR bekamen sogar ein paar Fotos von der anschließenden wohl feucht-fröhlich verlaufenden Aftershow-Party zu sehen.
Neben den Highlights und Höhepunkten kommen aber natürlich auch unschöne und negative Erlebnisse hinzu. So verpasste Scheppe nicht nur die Geburt einer seiner beiden Töchter, die Einschulung und viele Geburtstage, sondern stand auch am Tag der Beerdigung seiner Mutter auf dem Fußballplatz. "Du musst funktionieren, wenn Du im Profifußball weiterkommen willst - sonst hast Du schlechte Karten" sagte Scheppe und stellte damit eindrucksvoll unter Beweis, wie es "da oben" läuft. Nachdem er in der Saison 2013/2014 aufgrund zweier "deutlicher Fehler" in zwei verschiedenen Bundesligaspielen, in diversen Zeitungen und Medien sowie teilweise sogar im engeren persönlichen Umfeld enorm angegriffen wurde, entschied er, dass es nach 17 Jahren Profifußball genug sei und beendete seine Karriere mit Ende der Spielzeit 2013/2014.
Zum Schluß hielt Scheppe aber fest, dass die positiven Erinnerungen in seiner Karriere deutlich überwiegen: Thorsten Kinhöfer, Christian Fischer und ich waren ein Top-Team, das die westfälischen Farben jederzeit positiv nach außen getragen hat. In der Szene galten wir immer als das Team mit dem meisten Spaß bei höchster Professionalität und Qualität, sagte er und beendete einen sehr kurzweiligen Schulungsabend unter großem Applaus der anwesenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter.
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