Gellhaus referiert vor Paderborner Schiedsrichtern
Erneut ist es dem Kreisschiedsrichterausschuss gelungen, für den obligatorischen Schulungsabend einen interessanten Referenten zu gewinnen.
Nachdem vor einigen Wochen bereits der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichterassistent Detlef Scheppe zu Gast war, freuten sich die Paderborner Referees dieses Mal auf den ehemaligen SCP-Cheftrainer Markus Gellhaus. Die Zusage hierzug gab Gellhaus schon vor seiner Freistellung von seinen Aufgaben und hielt diese zur Freude aller auch danach noch ein.
Er gab interessante Einblicke in die Arbeit eines Bundesliga-Trainers und - wie er es selber lange an der Seite von Jos Luhukay war - Co-Trainers. Der 45jährige erzählte nicht nur von seiner persönlichen Laufbahn als Trainer und Co-Trainer, sondern ließ die Zuhörer auch an seinen Erfahrungen am durchaus rauen Bundesligaalltag teilhaben. So konnte er sich noch gut an seinen ersten Innenraumverweis als Co-Trainer im Profibereich erinnern, bei dem er im zweiten Spiel nach bereits zehn gespielten Minuten den SR derart gegen sich aufgebracht hatte, dass dieser ihn auf die Tribüne verwies. Dabei stellte Gellhaus klar, dass es für jeden Profitrainer eine peinliche Sache sei, aus dem Innenraum verwiesen zu werden, da man anschließend Gesprächsthema Nummer eins in aller Fußballmunde sei.
Als sehr positiv sieht er die Einführung des vierten Offiziellen an (in der Bundesliga seit 2002). Ein Gesprächspartner, der ruhig und sachlich Entscheidungen des Schiedsrichtergespannes auf dem Feld erklären und somit dem SR "eine Baustelle" (nämlich das komplette "Bankpersonal") abnehmen kann.
Zusätzlich dazu lobte er die Vorhergehensweise des DFB, dass vor jeder Saison ein SR der 1. oder 2. Liga zu den Teams aus diesen Ligen kommt und diese über besondere Regeländerungen informiert und auf Regelauslegungen hinweist, auf die die SR besonders achten werden in der kommenden Spielzeit.
Nachdem Gellhaus noch zu einigen anderen Themen Stellung bezog, wie z.B. eine Beobachtung des Gegners für den kommenden Spieltag abläuft oder wie und welche TV-Interviews nach dem Spiel geführt werden müssen, endete nach den obligatorischen 90 interessanten und kurzweiligen Minuten der Abend im Ettelner Sportheim.
Nachdem vor einigen Wochen bereits der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichterassistent Detlef Scheppe zu Gast war, freuten sich die Paderborner Referees dieses Mal auf den ehemaligen SCP-Cheftrainer Markus Gellhaus. Die Zusage hierzug gab Gellhaus schon vor seiner Freistellung von seinen Aufgaben und hielt diese zur Freude aller auch danach noch ein.
Er gab interessante Einblicke in die Arbeit eines Bundesliga-Trainers und - wie er es selber lange an der Seite von Jos Luhukay war - Co-Trainers. Der 45jährige erzählte nicht nur von seiner persönlichen Laufbahn als Trainer und Co-Trainer, sondern ließ die Zuhörer auch an seinen Erfahrungen am durchaus rauen Bundesligaalltag teilhaben. So konnte er sich noch gut an seinen ersten Innenraumverweis als Co-Trainer im Profibereich erinnern, bei dem er im zweiten Spiel nach bereits zehn gespielten Minuten den SR derart gegen sich aufgebracht hatte, dass dieser ihn auf die Tribüne verwies. Dabei stellte Gellhaus klar, dass es für jeden Profitrainer eine peinliche Sache sei, aus dem Innenraum verwiesen zu werden, da man anschließend Gesprächsthema Nummer eins in aller Fußballmunde sei.
Als sehr positiv sieht er die Einführung des vierten Offiziellen an (in der Bundesliga seit 2002). Ein Gesprächspartner, der ruhig und sachlich Entscheidungen des Schiedsrichtergespannes auf dem Feld erklären und somit dem SR "eine Baustelle" (nämlich das komplette "Bankpersonal") abnehmen kann.
Zusätzlich dazu lobte er die Vorhergehensweise des DFB, dass vor jeder Saison ein SR der 1. oder 2. Liga zu den Teams aus diesen Ligen kommt und diese über besondere Regeländerungen informiert und auf Regelauslegungen hinweist, auf die die SR besonders achten werden in der kommenden Spielzeit.
Nachdem Gellhaus noch zu einigen anderen Themen Stellung bezog, wie z.B. eine Beobachtung des Gegners für den kommenden Spieltag abläuft oder wie und welche TV-Interviews nach dem Spiel geführt werden müssen, endete nach den obligatorischen 90 interessanten und kurzweiligen Minuten der Abend im Ettelner Sportheim.
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